Kein Thema hat die Welt in den letzten Jahren, wenn nicht sogar niemals zuvor, so in Atem gehalten. Es ist offensichtlich wovon wir reden: Das Coronaviurs und seine wirtschaftlichen Folgen. In diesem Beitrag wollen wir mit euch über den Corona-Crash diskutieren. Wir werden unsere Sichtweise darstellen und eine Anlageempfehlung aussprechen

1. Wie kam es soweit?

Doch erst einmal die Frage wie es zu der Lage bei der wir heute stehen überhaupt kommen konnte. Angefangen hat alles im Januar diesen Jahres in der chinesischen Provinz Hubei, genauer der Stadt Wuhan. Das Virus hat sich erstmalig auf einen Menschen übertragen und verbreitete sich zunächst unbemerkt. Durch die Globalisierung und der demzufolge nicht ausbleibenden wirtschaftlichen Vernetzung breitete sich das Virus rasch aus. Das Verhängnis nahm seinen Lauf.

Corona-Crash: Was du jetzt tun solltest. | Coronavirus

Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS

Die ersten hartnäckigen Anzeichen des Virus in Europa wurden in Italien festgestellt. Zum einen durch Unterschätzung und Trägheit in grundlegenden Entscheidungsorganen zahlreicher Regierungen, aber auch aufgrund fehlender Erfahrungen und der schlichten Verwunderung über das Virus wurden Gegenmaßnahmen zu spät in die Tat umgesetzt. Das Virus konnte sich weiter ausbreiten. Am 11. März diesen Jahres erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die bisherige Epidemie offiziell zur Pandemie.

In den Vereinigten Staaten, der weltgrößten Volkswirtschaft, sieht die Situation nicht anders aus, wenngleich sie offiziell besser dastehen als vermutlich die Realität ist. Das schlechte Gesundheitssystem und die bis heute verharmlosende Haltung von Präsident Trump lassen die Dunkelziffer der infizierten Fälle in die Höhe schnellen.

Es ist festzustellen, dass auf der gesamten Welt erhebliche wirtschaftliche Schäden entstanden sind und weiter entstehen. Durch Versammlungsverbote und Ausgangssperren versuchen zahlreiche Länder das Virus einzudämmen. Dies geht logischerweise mit dem Herunterfahren ganzer Volkswirtschaften einher, wodurch die genannten wirtschaftlichen Schäden begründet sind.

2. Was wird noch passieren?

Persönliche Ängste hervorgerufen durch vor erkrankte und alte Familienmitglieder, für die das Virus wahrscheinlich tödlich verlaufen würde, die ungewisse finanzielle und wirtschaftliche Zukunft und die Sehnsucht nach Normalität bestimmen den Alltag. Hinzu kommt die vorherrschende Ratlosigkeit. Wie es weiter geht und was noch alles passieren wird kann niemand genau vorhersagen. Die Zukunft ist ungewiss.

Corona-Crash: Was du jetzt tun solltest. | Fragezeichen

Ein mögliches Szenario ist, dass die Krise und die damit verbundenen Beschränkungen aufrecht erhalten bleiben, um das Coronavirus weiter einzudämmen. Die Wirtschaft kommt weiter zum Erliegen und das allgemeine Leid wird größer. Ein weiteres Szenario beschäftigt sich mit einem Impfstoff. Das in nächster Zeit ein geeigneter Impfstoff gefunden wird ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Diese Gedanken sind zwar schön, aber in der jetzigen Situation leichtsinnig. Dennoch scheint sich die Lage zu verbessern, zumindest in Ländern wo das Virus schon länger sein Unwesen treibt und die getroffenen Maßnahmen Wirkung gezeigt haben.

Beispielsweise China gibt mut zur Hoffnung. In Wuhan, der Ursprungsstadt des Virus, kehrt wieder Normalität ein. Die Bürger können wieder zur Arbeit gehen und müssen nicht mehr wochenlang in Quarantäne verbringen. Wie viel Glaubwürdigkeit man jedoch diesen Meldungen aufgrund der in China vorherrschenden Politik verleiht bleibt jedem selbst überlassen.

3. Unsere Corona-Crash-Empfehlung

Unsere Empfehlung im Hinblick auf das Investieren an der Börse nach dem Corona-Crash ist eindeutig: Fangt an zu investieren, wenn ihr es noch nicht tut!

Behaltet eure Aktien und ETFs. Kauft wenn möglich tranchenweise nach und legt damit die Grundlage dafür als Gewinner aus dieser Krise zu gehen. Eine Krise birgt zwar Risiken, besitzt jedoch auch unzählige Chancen. Warren Buffett sagte einmal “die beste Gelegenheit, Kapital einzusetzen, ist, wenn alles schief geht”.