Die Frage „Was bedeutet Thesaurierung?“ verständlich & einfach erklärt!

Thesaurierung meint, dass erwirtschaftete Gewinne innerhalb einer Organisation verbleiben. Das Gegenteil zur Thesaurierung ist die Ausschüttung. Für Unternehmen stellt die Gewinnthesaurierung damit eine günstige Möglichkeit zur Selbstfinanzierung dar, also zur Beschaffung von Eigenkapital ohne Geldmittel von außen zu beanspruchen.

Thesaurierende Investmentfonds

Bei thesaurierenden Investmentfonds werden die Erträge (z.B. Gewinne, Zinsen, Dividenden etc.) nicht an den Anleger ausgeschüttet, sondern wieder mit angelegt und dadurch kapitalisiert. Das bedeutet, dass ein Zinseszinseffekt entsteht. Das Anlagevermögen wächst und das Volumen der eigenen Anteile steigt. Für den Anleger kann das steuerliche Vorteile haben, da die Erträge auf Grund der Wiederanlage keine steuerliche Belastung darstellen. Somit wird der Freistellungsauftrag nicht belastet.

Das Gegenstück bilden die sogenannten ausschüttenden Investmentfonds. Die Erträge werden an den Anleger ausgeschüttet. Ab dem Zeitpunkt der Ausschüttung gelten sie als zugeflossen und werden damit steuerpflichtig.