Die Frage „Was sind Immobilienfonds?“ verständlich & einfach erklärt!

Immobilienfonds sind eine Art Investmentfonds. Sie bündeln das Kapital mehrerer Anleger, um gemeinsam in eine oder mehrere Immobilien zu investieren. So ermöglicht man dem Privatanleger, auch mit geringen Beträgen und ohne hohe Verwaltungsgebühren am Immobilienmarkt teilzunehmen.

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1. Arten von Immobilienfonds

Man unterscheidet bei Immobilienfonds drei verschiedenen Formen: Am häufigsten existieren die offenen Immobilienfonds. Als Gegenstück gelten die geschlossenen Immobilienfonds. Zusätzlich gibt es noch sogennanten REITs.

Was sind Immobilienfonds? | Arten von Immobilienfonds

1.1 Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds bieten eine Beteiligung an einem breit gestreuten Immobilienportfolio schon mit kleinen Anlagebeträgen. Das Kapital wird in Gewerbeimmobilien, Shoppingcenter oder Hotels angelegt. Die Auswahl der einzelnen Objekte erfolgt nach dem Prinzip der Risikomischung. Besonders geeignet sind diese für sicherheitsorientierte Anleger, die langfristig anlegen wollen.

Vorteil Nachteil
Die Beteiligung über Fonds minimiert die Risiken auf eine Vielzahl von Immobilien. Das Verlustrisiko wird dadurch erheblich gestreut. Die Kauf- und Verwaltungskosten sind relativ hoch. Im Vergleich zur erwartenden Rendite bleibt kein hoher Gewinn. Hier wird empfohlen den Fonds langfristig zu halten.

1.2 Geschlossene Immobilienfonds

Ein geschlossener Immobilienfonds investiert solange in Immobilien bis eine Mindesteinlage erreicht wurde. Ein solcher wird in der Regel aufgelegt, um ein einzelnes Projekt zu finanzieren. Ist das benötigte Kapital eingezahlt, wird der Fonds geschlossen; weitere Ein- und Auszahlungen sind ohne Weiteres nicht mehr möglich.

1.3 REITs (Real-Estate-Investment-Trust)

Diese Anlageform ermöglicht die Investition in Immobilien auf Basis von börsengehandelten Aktien. Ein REIT kann sich beim Kauf nur auf eine Immobilie fixieren; also entweder ein Hotel oder ein Bürogebäude. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Kurse von REITS an der Börse bestimmt werden. Das macht sie wesentlich volatiler.